Postelein und Feldsalat pflanzen

15.10.2013 - 16.10.2013

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Wir sind zu zweit und kommen gegen 11 Uhr an. Gleich fangen wir an Postelein zu pflanzen. Den pflanzt man in größeren Abständen und deswegen benötigt er mehr Platz - 25 cm zwischen zwei Reihen und 15 cm zwischen den Pflanzen, versetzt. Wir pflanzen sieben 50 m Reihen, dabei haben wir beschlossen kein Mittag zu machen. Wir ziehen es durch, die Arbeit macht Spaß. Am Abend wollen wir noch die neue Fläche für den Feldsalat vorbereiten, die Maria uns zur Verfügung gestellt hat, dort, wo gerade die Gurken waren. Die wurden davor von den polnischen Helfern rausgerissen, natürlich unter Marias Anleitung. Die Polen haben auch alle rot werdenden Tomaten gepflückt. Die wurden jetzt zum Nachreifen ins Haus gebracht. Davon bekommen wir auch was. Es gibt auch noch eine Menge ganz grüne Tomaten, die bei schönem Wetter auch anfangen könnten zu reifen. Mal sehen. Wir fangen zum Schluss mit dem Feldsalat an. Wir stellen fest, dass wir sehr schnell arbeiten und bei Einbruch der Dunkelheit fahren wir „nach Hause”. Wir übernachten in Philipps WG, der Lehrling im Marias Betrieb ist, und bei gemütlichen Gesprächen lassen wir den Abend ausklinken.


Am Mittwoch fangen wir mit der Vorbereitung des Gemüses für die Lieferung an. Zuerst ernten wir Zuckerhut. Einige Pflanzen haben schon faule Blätter, andere wurden vom Reh angefressen. Maria meint, wir sollen sie ernten und einlagern. Dann würden sie sie länger halten. Weiter machen wir mit Radicchio und Studentenblumen. Danach entdecken wir die Bohnen. Eigentlich sind das Reste, aber es hängt noch einiges dran. Mit Hingabe schaffen wir 4 Kisten zu füllen. Wir stellen wieder fest, dass es ohne Mittag besser ist! Dann finden wir die Möhren und die Rote Beete, die wir spontan für uns bestimmen. Danach fahren wir aufs Selleriefeld, wo wir den Sellerie ernten, putzen und anschließend waschen. Schließlich heißt es alles ins Auto packen und? Ja, wir wollen doch noch Feldsalat pflanzen. Es ist halb sechs am Abend und das wollen wir wirklich noch tun! Wir fangen sehr motiviert an und... messen die Zeit, wollen wissen, wie schnell wir sind. Wir schaffen als zweier Team für 48 Minuten 8 Kisten mit je 198 Würfeln zu pflanzen. Das macht etwa 17 Würfel pro Minute pro Person. Kann man das noch toppen? Wir versuchen es nächstes Mal!


Dann fahren wir los. Um 20:30 sind wir beim Florahof in Potsdam, von wo wir Kohlrabi abholen. Erst dann fahren wir wirklich nach Hause!



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