Baumschnitt in Wichmar

23.02.2014 - 29.02.2014

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Wir kommen am Sonntag gegen 14 Uhr in Oettern an. Wir haben letztes Mal Peter eine eintägige Unterstützung beim Entbuschen zugesagt. Diesmal haben wir eine Unterstützung von einer lieben Frau, die nicht direkt zum Projekt gehört, war aber schon vor einem Jahr in Sambach beim Baumschnitt. Ein Kind ist auch noch dabei. Nach dem Ankommen fahren wir am Nachmittag für drei Stunden zur Wiese und besprechen zuerst ganz genau bis wo die Wiese entbuscht werden soll. Dann fangen an mit Entbuschen und Äste aufräumen, um ein vorgeschmack für die bevorstehende Arbeit zu bekommen. Gegen 18 Uhr ist schon dunkel und wird langsam kalt, was wir bei der intensiven Arbeit kaum merken. Wir fahren zurück und machen uns einen entspannten Abend.


Am Montag früh fangen wir an, uns steht ein gutes Stück Wald bevor. Nur die ganz großen Bäume bleiben, die müssen noch besprochen werden, ob sie weg dürfen oder nicht, nicht unser Job. Die Sonne scheint die ganze Zeit an diesem Tag, der Himmel ist blau, es ist warm. Wir hören hauptsächlich die Geräusche der Motorsäge, die nah liegende Autobahn schient an diesem Tag sehr leise zu sein. Die Arbeit kostet nicht nur physische Kraft, auch die Motivation scheint nicht ständig präsent zu sein. Gegen 17 Uhr ist alles geschafft, alle Büsche liegen und sind in Haufen aufgeräumt. Damit haben wir unseren Plan erfüllt.


Am Dienstag fahren wir gleich nach dem Frühstück nach Wichmar - unser nächste Standort. Wir sind dort bei einer Familie mit drei Kindern untergebracht. Daniela und Detlef haben für uns zwei Zimmer ihrer Wohnung zur Verfügung gestellt. Die Wohnung ist nicht so groß, trotzdem aber ist das Leben im engen Raum für uns ganz akzeptabel. Dafür sind wir dankbar. Gleich am Nachmittag fahren wir zur Wiese, die etwa 1 km von der Haustür entfernt ist. Ein Teil der Bäume wurde von Simon letztes Jahr geschnitten, übrig sind noch etwa 30 Apfelbäume. Wir fangen mit dem Schneiden an .


Am Mittwoch stellen wir gleich fest, dass die Motorsäge nicht mehr angehen will. Wir machen weiter mit nur Handsägen, was natürlich wesentlich langsamer und schwieriger ist. Von der Werkstatt erfahren wir, dass ganz viele Teile ersetzt werden müssen, was die Reparatur sehr teuer mach. Wir bleiben bis zum Ende des Einsatzes ohne Motorsäge.


Am Donnerstag, Freitag und Samstag arbeiten wir jeden Tag auf der Wiese, machen Picknick zum Mittagessen, die Kinder spielen und machen Feuer, die Sonne scheint fast ununterbrochen, es ist warm. Die Bäume sind wesentlich größer als in Oettern und mit Handsäge dauert es etwa zwei Stunden pro Baum, manche Bäume auch bis zu drei Stunden. Am Samstag am Vormittag schaffen wir die letzten Bäume. Wir packen ein, und nach dem Mittagessen fahren wir vorzeitig zurück. Eigentlich war der Einsatz bis Sonntag geplant, es lohnt sich aber nicht auf eine andere Wiese anfangen zu schneiden, wenn wir nur mit Handsägen ausgestattet sind. Außerdem sind wir ordentlich müde.



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