Zäune auf dem Florahof bauen

14. März 2015

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Es war noch frostig-kalt in den Nächten in den letzten Wochen. Die Schafe im Stall des Florahofs haben viel schmutzige, aber wärmende Wolle (die gute Merino!) um Bauch und Rücken. Erstaunlich, wie aus diesen Fetzen und Knäulen Wolle zum Stricken werden kann!


Auf dem Gemüsefeld steht der letzte Rosenkohl und recht viel Porree. In der Erde sind noch Pastinaken und Schwarzwurzeln versteckt. Helfende Hände werden für die Reparatur eines Zauns um das Gemüsefeld benötigt. Es kommt immer wieder vor, dass Dinge vom Feld geklaut werden, große Erntekisten aus Holz zum Beispiel. Gegen diese menschlichen Räuber - und nicht gegen Wölfe, wie ein Spaziergänger vermutete - soll eine Verstärkung des Zauns mit Stacheldraht helfen. Wir reißen alte Holzpfähle aus der Erde, stecken neue Pfosten in den Boden und spannen einen Stacheldraht.


Bei einer gemütlichen Mittagsrunde mit einem Kartoffel-Pastinake-Kürbiseintopf (Danke sehr, Ognyan, fürs Kochen!), Reis, mitgebrachten Kleinigkeiten und süßen Datteln aus dem Iran, die gerade in der Sterngartenodyssee die Runde machen, wärmen wir uns im Pausenraum für die Mitarbeiter des Florahofs auf. Mit neun Erwachsenen und drei Kindern werden wir trotz oder wegen des Nieselregens und der kühlen Temperaturen am Nachmittag pünktlich fertig. Endlich wieder frische Luft und (fast) ein ganzer Tag unter freiem Himmel! Und ein schöner Gedanke: Wir kommen bald wieder Florahof - am 18. April. Ich bin neugierig, welche Aufgaben die Natur, der Gemüseanbau, Markus und Hartmut uns dann stellen werden.


Christiane (Friedenau)



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