Arbeitseinsatz bei Maria

17.05.2013

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Wir treffen uns früh um 7:30 Uhr an der Aral-Tankstelle am Messedamm. Kurz nach 8 Uhr sind alle da und wir fahren mit drei Autos los. Wir sind 14 Personen, davon 4 Kinder. Alle haben gute Laune und wollen schnell ankommen, doch die Fahrt fühlt sich sehr lang.


Irgendwann nach 10 Uhr kommen wir an und fahren gleich zum riesigen Möhrenfeld, wo auf uns unendlich lange Beete mit viel Unkraut warten. Nach einer kurzen Einführung in die Arbeit fangen wir an zu jäten - langsame, meditative Handarbeit. Hier lernen wir eine neue Bedeutung der Begriffe "Fahrrad fahren" und "Raupe" kennen! Auf einem Tandem-Fahrrad liegen in einer Höhe von etwa 40 cm vom Boden nebeneinander 2 Leute auf dem Bauch und schauend nach unten jäten sie. Dabei bestimmt der schnellere das Tempo, der dreht die Pedale. So wird Fahrrad übers Feld gefahren! Die Raupe ist eine überdachte motorisierte Konstruktion mit Kettenantrieb und Benzinmotor, wo 3 Leute nebeneinander liegen und schauend nach unten jäten. Das wird von Maria auch "Flieger" genannt.


Um 12:30 Uhr essen wir alle gemeinschaftlich zu Mittag, das Essen kommt mit uns aus Berlin. Weiter geht es mit Jäten oder Mittagsschlaf. Zusätzlich werden andere Tätigkeiten angeboten - Disteln ausstechen und Kürbisse pflanzen. Egal wer was macht, findet um 16:30 Uhr eine Betriebsführung statt. Danach anstatt Kaffee und Kuchen wird für alle frischen Obstsalat mit Schlagsahne vorbereitet.


So geht dieser wunderschöne Tag, vom Regen verschont geblieben, langsam zu Ende. Wir verabschieden uns von Maria und voneinander und fahren gegen 19:30 Uhr nach Berlin zurück. Das ist zwar gar nicht planmäßig (die Abfahrt war auf spätestens 18 Uhr angesetzt), aber da sich alle wohl fühlen und keiner in Eile ist, ist es gut so.



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