Rhabarber jäten auf dem Florahof

19.03.2016

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Endlich geht es wieder raus aufs Feld! Nach einem Winter drinnen - raus aus der Stadt - an die frische Luft, unter freien Himmel, ins Weite, Grüne, Blaue! Auf dem Feld ist es noch sehr leer und karg, nur der Porree ist von Weitem zu sehen. Aus der Nähe betrachtet wächst da aber einiges: Quecke, Löwenzahn, Beifuß, Sauerampfer.


Die Quecke muss weg, sie stört den Rhabarber, um den wir uns heute kümmern. Den jungen Löwenzahn schneidet Ognyan für uns aus, als leckeren Salat. Markus berichtet, dass letztens eine Schulklasse ihn besucht hat und das Unkraut pro Quadratmeter auf seinem Feld gezählt hat. Es waren rund zehn verschiedene Arten. Auf dem konventionell bewirtschafteten Feld waren nur zwei Arten anzutreffen.


Der Rhabarber ist abgedeckt mit Flies. Seine Blätter sind schon gut sichtbar. Sie stecken in Knospen und schieben sich mit Kraft heraus. Bald werden sie zu großen Regen- oder Sonnenschirmen an rot flammenden Stielen, aus denen ich gerne herrliche Kuchen backe oder Kompott koche. Wir befreien den Rhabarber von Unkraut mit Spaten und Hacken. Mit neun Erwachsenen und zwei Kindern kommen wir gut voran.


Zur Mittagspause werden die Wolkenlöcher schön groß und die Sonne kitzelt unsere Nasen. Ognyan hat gekochte Pellkartoffeln und Rucola mitgebracht. Ein so schön einfaches und gutes Essen! Zum Nachtisch gibt es Rote-Bete-Schoko-Muffins, Feigenschnitten und „normale” Muffins. Um 15 Uhr sind wir fertig und Markus möchte gerne Feierabend machen. Die Helfer wären noch motiviert, weiter zu arbeiten. Alle möchten gerne länger draußen bleiben und bedauern, dass der Arbeitseinsatz zu Ende ist. Für Markus ist das Feld Alltag, für uns ein kleiner Urlaub, den wir gerne verlängert hätten.



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