Arbeitseinsatz bei Maria

25.05.2013

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Auch dieses Mal treffen wir uns früh um 7:30 Uhr an der Aral-Tankstelle am Messedamm. Um 8 Uhr sind alle da, und wir fahren mit zwei vollen Autos nach Taucha los. Wir kommen gut an, sind aber zu früh da, weil wir nach Absprache frühestens um 10 Uhr anfangen sollen.


Wir machen einen kleinen Spaziergang, und bald findet uns Maria neben dem Kressefeld, wo wir unsere erste Aufgabe bekommen ? Steine lesen. Einer fährt mit dem Traktor durchs Feld, und die anderen laufen hinterher und schmeißen die größeren Steine in den Anhänger.
In der Zeit werden noch zwei Leute vom Straßenbahnhaltestelle abgeholt, und noch ein Auto mit Helfern aus Berlin kommt an. Damit erreicht unser Helfer-Team die Rekordgröße von 14 Erwachsenen und 3 Kindern. Toppen wir es nächstes Mal?


Unsere nächste Aufgabe ist die Kürbisse zu retten (pflanzen). Zuerst werden die Reihen sorgfältig ausgemessen, damit nachher die Maschinenbearbeitung gut funktionieren kann.Dann werden mit dem Spaten Löcher gemacht und dahinein wird gepflanzt. Ausmessen, Löcher machen, Pflanzen - so geht es dann immer weiter. Allerdings gibt es zwei Varianten: ein Teil wird in eine niedergewalzte Wickroggen-Mulchschicht gepflanzt, die den Boden üppig bedeckt und, wenn alles gut geht, kein Unkraut aufkommen lässt. Das hat einen gewissen Experimentalcharakter. Der andere, größere Teil ist ein ganz gewöhnlich vorbereitetes Feld. Durch die fehlende Pflanzenecke ist der Boden deutlich wärmer. Das lässt erwarten, dass die Pflanzen hier einen leichteren Start haben - das Unkraut allerdings auch. Wir sind gespannt, wie es wird.


Um 13 Uhr ist das Mittagessen, wo wir, wie immer, unser mitgebrachtes Essen auftischen. Dazu ist reichlich Frisches aus dem Gewächshaus da ? Salat, Lauchzwiebeln, Petersilie, Gurken. Und trotzt drei hausgemachter Kuchen und ein Süßgericht als Nachtisch, finden wir Kraft um vom Tisch aufzustehen und mit der Arbeit weiterzumachen ? auf uns warten noch einige Kürbispflanzen.


Bis jetzt spielt das Wetter wunderbar mit! Eine weitere Aufgabe am Nachmittag ist das Ernten von Gurken. Gegen 18 Uhr stellen wir fest, dass es schon Zeit zum Feierabend ist, ein ganz leichtes Nieseln mahnt zum Aufbruch. Wir räumen alles auf, nehmen uns Gemüse nach Belieben und fahren um 19 Uhr los. Sobald alle im Auto sind, regnet es richtig und die Kürbispflanzen freuen sich. Wie wir die Transportaufgabe 17 Menschen in 3 Autos unterzubringen gelöst haben, verraten wir bei der nächsten Generalversammlung. Es war anstrengend, aber alle sind zufrieden. Wir haben echt was geschafft, Maria strahlt und für uns bleibt so ein Gemeinsamkeitsgefühl: lauter nette Leute hier. Oh, jetzt noch zwei Stunden, dann kommen wir gerade rechtzeitig, um in Berlin die zweite Hälfte vom Champions-League-Finale mit Bayern und dem BVB anzuschauen.



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