Apfelernte

18.10.2013 - 23.10.2013

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Wir fahren am Freitag zu zweit von Berlin los. In Taucha warten auf uns noch zwei Leute mit zwei kleine Kindern. Also wir bekommen Unterstützung und freuen uns sehr. Wir fangen an zu pflanzen und arbeiten konzentriert. Gegen 18 Uhr sind wir fertig. Einige Kisten Feldsalat und Postelein bleiben übrig. Die verschenken wir Sebastian und Robert, die Lehrlinge in Pretschen waren und jetzt ein Versorgungsgemeinschaft in Thüringen aufbauen. Spät am Abend kommen wir in Sambach an und sind froh über die schöne Arbeit.


Am Samstag fangen wir im Steingraben Äpfel zu pflücken. Es gibt nur wenige Bäume, die überhaupt Äpfel haben und nur ein kleiner Teil davon haben so viele, dass sich pflücken lohnt. Das meiste schütteln wir für Saft ab. Die schönsten werden wir bei der nächsten Lieferung ausliefern. So arbeiten wir den ganzen Tag und am Sonntag auch. Als Transportmittel auf der Wiese organisieren wir uns vom Hof einen Traktor. Die Erde ist sehr nass, das Lieferauto schafft es dort nicht. Am Sonntag Abend bekommen wir Unterstützung und sind nun zu dritt.


Am Montag machen wir weiter mit Äpfeln. Am Ende des Tages haben wir alle Bäume geschafft, die wir uns vorgenommen hatten. Immerhin haben wir jetzt was, auch wenn es wenig ist. Wir sind zufrieden. Am Dienstag fahren wir Birnen sammeln. Wir haben eine geheime Stelle entdeckt, wo es ganz viele gibt. Die sind schon alle heruntergefallen und warten auf fleißige Hände. Auch hier geht ohne Entbuschen nicht. Bis 17 Uhr sammeln wir etwa 1500 kg. Zusammen mit den 500 kg Saftäpfeln bringen wir alles zur Mosterei. Dort besprechen wir die Saftlieferung nach Berlin. Bald kommen ganz viele Flaschen auf uns zu. So endet auch dieser Tag, den wir mit viel Sonne und Birnen in Erinnerung behalten.


Am Mittwoch bereiten wir zuerst unser Gepäck vor. Das muss ziemlich schnell passieren, weil wir vor der Abreise noch Pflaumen schütteln wollen. Die Bäume sehen komisch aus ? keine Blätter, aber Pflaumen. Insgesamt werden „nur” drei Bäume geschüttelt. Es stellt sich heraus, dass daraus gut 200 kg rausgekommen sind. Schnell alles aufsammeln. Auf den Weg zu Maria werden die Pflaumen im Kofferraum sortiert. Bei Maria ernten wir für die Lieferung - Zuckerhut, Petersilie, Studentenblumen, Radicchio, Schnittlauch, Paprika. Die Möhren und die Tomaten brauchen keine besondere Vorbereitung, nur abwiegen und in Steco-Kisten umfüllen. Wir stellen fest, dass der Feldsalat gut gewachsen ist, und nächste Woche soll die Ernte beginnen. Kurz nach 19 Uhr fahren wir los, und hinten wird weiter sortiert. Wir fahren zum Florahof, um den Porree abzuholen. Zwischen 22 und 23 Uhr sind wir schon in Berlin. So endet ein ereignisvoller Tag. Wir haben alles mit Ruhe gemacht und sind nicht gestresst. Wir haben überlegt, ob wir nächste Woche nicht wieder fahren, vielleicht dann mit mehr Unterstützung! Es gibt noch Äpfel und Pflaumen zu ernten.



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