Baumschnitt in Sambach

08.05.2013 - 13.05.2013

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Wir fahren am Mittwoch, den 8. Mai, um 14:30 Uhr von Berlin los, und sind zu dritt.


Am Donnerstag schneiden wir den ganzen Tag Pflaumen, Mittagessen machen wir draußen, jeder nimmt sich was mit. Das Wetter ist traumhaft - Sonne, Wolken und ein kurzer Regen, nicht so warm aber auch nicht kalt, etwas Wind, frische Luft. Schneiden macht Spaß, es geht aber nur langsam voran, weil zwischen und unter den Bäumen sehr viele Büsche und Bäume gewachsen sind. Die Pflaumen müssen vor dem Schneiden mit der Motorsäge frei gemacht werden. Danach müssen alle Äste aufgeräumt werden. So Schaffen wir bis zum Abend etwa 20 Bäume. Um 19 Uhr ist Feierabend.


Am Freitag geht es wieder los mit Pflaumen, es sind noch etwa 10 Bäume übrig, die voll in Büschen stehen. Damit sind wir bis Nachmittag fertig. Nach einer Nachmittagspause fangen wir an die Baumschule, die Simon in Sambach angelegt hat, umzugraben. Es sind zwei Reihen Bäume und Beeren, die voller Unkraut sind. Der schwere, lehmhaltige Boden hat sich sehr verdichtet, und das Umgraben läuft langsam voran. Bis zum späten Abend schaffen wird etwa ein Drittel.


Am Samstag Fahren wir nach dem Frühstück nach Dietzenrode um bei Ulrike in der Baumschule-Walsetal zu helfen. Zu tun ist Einiges da - hauptsächlich Abwerfen alter, nicht mehr nötiger Obst-Mutterbäume und Blindschneiden solcher Knospen, die über der Veredelung auf dem Mutterbaum sind, damit die Veredelung die meiste Kraft abbekommt - Präzisionsarbeit mit Taschenmesser. Zwischendurch regnet es. Für diesen Fall ist eine Aufgabe im Gewächshaus vorgesehen - auspacken und umtöpfen einer Sendung 800 junger Walnussbäumchen. Gegen 17 Uhr machen wir Schluss und entscheiden uns für einen Spaziergang zu den Dietzenröder Felsen, die aus dem Dorf gut zu sehen sind. Daraus wird ein wunderschöner Ausflug in den Wälder Thüringens und zum Schluss auch eine Kletterherausforderung auf steilen und steinigen Steigungen, die mit einem herrlichen Ausblick über das gesamte Tal belohnt wurde. Gegen 21 Uhr kommen wir zurück.


Am Sonntag ist es zunächst regnerisch und kalt. Wir graben weiter die Baumschule um. Am Nachmittag fahren wird zu den übrig gebliebenen etwa 10 kleinen Pflaumenbäumen raus. Die schaffen wir noch und am Ende auch noch das letzte Stück in der Baumschule umzugraben. Am Abend packen wir unsere Sachen zusammen und bereiten uns zum Losfahren.


Am Montag fahren wir um 6 Uhr nach Leipzig los, um im Marias Betrieb zu helfen. Wir sind um etwa 8:30 Uhr da, frühstücken mit den anderen Mitarbeitern zusammen und fangen mit Möhrenjäten an. Um 13 Uhr ist Abfahrt nach Berlin.



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