Kirschernte in Sambach

07.07.2013 - 17.07.2013

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Wir kommen zu viert am Sonntag Abend in sommerlicher Stimmung. Angekommen stellen wir fest, dass nur die Küche frei ist, wo wir unsere vier Schlafplätze einrichten. Wir machen gleich einen Spaziergang und entdecken leckere Erdbeeren und einen vollreifen Kirschbaum, an dem wir hängen bleiben. Wir gehen mit vollen Bäuchen zurück.


Am Montag Vormittag kommt Simon, und wir machen uns auf den Weg Kirschen zu pflücken und zu essen, womit wir uns den ganzen Tag beschäftigen. Unglaublich, wie viel man aufessen kann. Wir sind ständig am Essen, es geht immer noch was rein. Weitere Leute aus Berlin kommen nach - ein Erwachsener und zwei Kinder. Wir pflücken auch für die Lieferung am Donnerstag, weil wir nicht alles aufessen können. :) Am Ende gehen die Kirschen in den Kühlraum der Käserei, und wir entdecken einen kleinen See, wo wir ausgiebig baden. Als Abendessen gibt es ausnahmsweise keine Kirschen.


Am Dienstag nach dem Frühstück (Kirschen, Erdbeeren, Johannisbeeren in verschiedenen Farben und Himbeeren) helfen wir in der Gärtnerei beim Zwiebeln jäten, die von Diesteln kaum zu sehen sind. Das Mittagessen ist nach freier Wahr - wer kochen will, der kocht, und wer Kirschen essen will, der geht zur Kirsche.
Am Nachmittag pflücken wir alle gemeinsam Kirschen für die Lieferung am Donnerstag. Am Abend baden wir wieder.


Am Mittwoch nach dem Kirschobstsalat helfen wir am Vormittag weiter beim Zwiebeln jäten. Auch die Baumschule bekommt pflege - mit einer Motorsense entfernen wir das große Unkraut, das wir nachher als Mulch verwenden. So entfällt das Hacken. Um 14 Uhr fahren mit Simon zwei Leute nach Berlin zurück. Den Nachmittag verbringen wir bei den Zwiebeln. Danach baden wir wieder und essen gemütlich zu Abend.


Am Donnerstag sind wir weniger Leute und machen am Vormittag einen Ausflug zur Linde - ein riesiger Baum mitten auf Feldern und Wiesen. Wunderschön! Am Nachmittag fahren wir zur Ulrikes Baumschule. Es ist wieder eine wunderbare Begegnung! Wir helfen beim Ausgraben von Löchern zum Pflanzen von Sauerkirschen und Pfirsichen. Wir hacken auch den Gemüsegarten, und mobilisieren den Nachbarn, der drei Weiden auf seinem Grundstück schneidet, die die neuen Bäume überschatten würden. Zum Schluss kosten wir leckere Johannisbeeren und stellen fest, dass das Wasser der Walse sehr kalt ist, aber für ein kurzes Baden ist es noch in Ordnung.


Am Freitag kommen am Vormittag viele Leute aus Berlin zu unserem Entwicklungstreffen, dabei gehen auch drei Leute zurück. Wir sind 12 Erwachsene und drei Kinder. Manche schlafen im Zelt, andere haben sich eine Ferienwohnung organisiert. Wir essen zuerst Kirschen und bekommen eine Hofführung. Nach dem Mittagessen geht es los mit der inhaltlichen Arbeit. Ein Bericht dazu kommt nächste Woche extra. Am Abend baden wir im See.


Am Samstag verläuft der Vormittag mit Projektarbeit. Nach dem Mittagessen fahren wir zu den Pflaumen und entbuschen zwei Stunden lang - genau so wie beim letzten Arbeitseinsatz im Juni. Mit vielen Leuten schaffen wir viel! Danach baden wir und genießen das warme Wetter am See. Nach dem Abendessen besprechen wir noch Einiges als Teil des Entwicklungstreffen.


Am Sonntag treffen wir uns am Vormittag in der Küche und besprechen die letzten Themen. Danach packen wir ein und pflücken uns Kirschen nach Belieben. Gegen 15 Uhr fahren alle ab - mit Auto oder Zug. Doch, der Einsatz geht eigentlich weiter - Ognyan bleibt.


Am Montag Pflücke ich konzentriert den ganzen Tag, am Abend gehe ich wieder, so wie jeden Tag, baden. Die gepflückten Kirschen sind gut im Kühlhaus aufgehoben. Spät am Abend kommt Simon, wir schlafen in der Küche, weil alle anderen Zimmer wieder besetzt sind.


Am Dienstag nach einem zuckersüßen Kirschfrühstück am Baum (für manche mit Sahne versteht sich) pflücken wir weiter Kirschen. Kann man Diabetes bekommen oder übergewichtig werden wenn die Kirschen so süß sind? Immer mehr Bäume sind sehr reif und wir versuchen von den besten zu pflücken. Zu zweit macht die Arbeit wesentlich mehr Spaß, wir kommen gut ins Gespräch. Mittagspause und Mittagsschlaf finden am Baum statt. Am Abend machen wir einen Spaziergang um die Apfelbestände zu begutachten. Es ist so wie jedes Jahr - manche Bäume haben was, andere nicht. Die Äpfel werden im herbst gezählt, jetzt nicht. Anschließend findet beim Sonnenuntergang das obligatorische Baden statt.


Am Mittwoch früh fährt Simon zu Maria los. Ich bleibe und pflücke einige Kirschen zum mitnehmen und fahre gegen Mittag nach Berlin - natürlich mit einem Stopp am See!


Wir kommen wieder!



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